Kategorie: Leichte Sprache

Leichte Sprache – die Idee

Leichte Sprache ist keine eigene Sprache. Sie wurde für Menschen mit Lernschwierigkeiten entwickelt. Sie reduziert Sprache auf das Wesentliche und macht sie leicht verständlich. Klare Regeln sorgen dafür, dass der Leser zu jeder Zeit weiß, was oder wer gemeint ist.
Leichte Sprache verzichtet auf Fachwörter, Fremdwörter und Synonyme. Außerdem auf verwirrende Sonderzeichen.

Einfache Sprache
Sie vereinfacht nicht so drastisch wie Leichte Sprache. Hier sind auch Nebensätze erlaubt. Sie kommt dem, was die meisten Menschen unter einem „anständigen“ Text verstehen, am Ehesten nahe.

Warum ich gerne mit beiden arbeite
Das Wissen um die Regeln der Leichten Sprache hilft mir, den Fokus auf die relevante Satzaussage zu lenken. Texte, die beispielsweise für das Internet geschrieben werden, werden von den unterschiedlichsten Leser gesucht. Als Schreiberin kenne ich nicht die Lesekompetenzen.
Und viele Leser haben keine Zeit. Sie wollen schnell an Informationen kommen.

Zusammenfassend
Leichte Sprache ist wichtig für Menschen, deren Lesekompetenz aus unterschiedlichen Gründen gering ist. Gründe hierfür sind Lernbeeinträchtigung, Demenz, Schädel-Hirn-Traum oder Fremdsprachler / nicht Deutsch-Muttersprachler.

Trotzdem haben alle ein Recht auf Information und Teilhabe. Darum bin ich begeisterte und überzeugte Verwenderin von Leichte Sprache und Einfache Sprache. Darüber hinaus genieße und nutze ich selbstverständlich in meiner Lyrik oder prosaischen Texten alle Möglichkeiten, die unsere Sprache bietet – von bunten Sprachbildern über Synonyme bis hin zu seitenlangen Sätzen.