Frühlingsgrüße

BeraTinas Frühlingsgrüße für alle, die den Winter ebenso satt haben

Frühlingserwachen

© Martina Decker

 

Die Wiese hinter‘ m Haus ist Schnee bedeckt
der kleine Teich im Frost erstarrt
und kahle Äste reckt
die alte Pappel

 

Ein Meisenpärchen fliegt heran
lässt im Geäst sich nieder
erfüllt die kalte Stille mit Gesang
beginnt mit einem Liebestanz

 

Und an des Baumes Fuße
durchbricht ein Schneeglöckchen die Erde
reckt sattes Grün zum Gruße
der Zeit, die es geweckt

 

Die Sonne strahlt, doch wärmt noch nicht
ein kühler Wind streicht durch die Gassen
fährt zärtlich fast durch mein Gesicht
und flüstert leise

 

Des Winters Tage sind gezählt
der Frühling ist nicht aufzuhalten
erobert Stück für Stück sich neu die Welt
um sie ganz bald sich schon
blütenbunt und duftend zu gestalten.

 

 

2 Kommentare

  1. Mensch, hier war ich ja schon ewig nicht mehr. Schönes Gedicht, Martina. Sonst allet in Butter?

    • Um so schöner, dass du den Weg hierher dann noch gefunden hast, Nils! Und ich freu mich, dass das Gedicht dein Gefallen findet. Ich bin etwas aus der Übung und wage mich nur zögerlich an neue Verse und deren „Veröffentlichung“. Aber sonst: „allet in Butter!“

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