Die gestohlenen Kristalle Geysirenlands von Birgit Gürtler – Fantasy

Martina Decker BeraTina Logo Schreibberatung, Textoptimierung und Texterstellung

Während der BeraTina-Zwangspause habe ich die Zeit genutzt, mal wieder in aller Ruhe das ein oder andere Buch zu lesen.  Da ich mich ungern auf ein Genre festlege und ich bereits ein Kinderbuch der Autorin Birgit Gürtler gelesen hatte, habe ich mir auch ihren Jugendroman auf den Kindle gezogen.
Und weil ich weiß, wie sehr (wir) Autoren darauf hoffen, dass jemand zum Buch die Meinung sagt, kommt hier meine kleine Vorstellung und  Einschätzung von

Die gestohlenen Kristalle Geysirenlands /  Birgit Gürtler

256 Seiten TB 12,90 € / oder als eBook / Altersempfehlung seitens des Verlags ab 8 Jahre

Klappentext:

In Island werden Häuser und Straßen so errichtet, dass Feen, Elfen und Trolle nicht gestört werden. Aber gibt es diese Wesen wirklich? Lebt tatsächlich ein Stamm namens Huldufólk unsichtbar unter den Menschen? Eric hat keine Ahnung von all dem, denn er lebt isoliert von der Außenwelt bei seinem Onkel, bis ihm eines Tages ein Rabe berichtet, dass dort seine Heimat sei und nur er die Welten retten kann. Zusammen mit zwei Gnomen macht sich Eric auf in ein gefährliches Abenteuer.

Die Geschichte:

Eric ist ein Gefangener seines Onkels. Doch davon ahnt er erst einmal nichts. Die Erklärung, dass die Welt „da draußen“ für ihn gefährlich ist und sein Leben bedroht, verbietet jeden Gedanken an Veränderung. Als er dann die Wahrheit erfährt, beginnt eine abenteuerliche Flucht. Eric wird dabei begleitet und unterstützt von Bo, dem Raben und Elena. Beide sind Gnome, die beauftragt wurden, ihn zu befreien.
Sie sind Kämpfer für das freie Geysirenland und wollen das Gleichgewicht der Elemente erhalten. Mehr zu seiner Bestimmung als „Hoffnung des Geysirenlandes“ erfährt Eric bei Amilia, wo er auch auf Framar trifft, einen Jungen, mit dem er sich erst zusammenraufen muss. Die Rivalität zwischen den beiden Jungs ist in vielen Dialogen und Szenen für meinen Geschmack sehr gut rübergebracht.
Auf ihrer Mission treffen die Helden dieser Geschichte auf seltsame Wesen und müssen manches Abenteuer bestehen.

„Die gestohlenen Kristalle Geysirenlands“ ist eine Fantasy-Abenteuergeschichte, die auf jeden Fall ihre Leser finden und sie auch in ihren Bann ziehen wird. Langeweile kommt beim Lesen und den vielen Abenteuern nicht auf. Geschickt beantwortet die Autorin nach und nach die Fragen, die beim Lesen fast automatisch auftauchen: Wer ist Eric? Warum müssen jetzt … usw. Man ist permanent animiert, noch ein bisschen weiter zu lesen, um vielleicht noch etwas zu erfahren.
Die Figuren agieren entsprechend den Vorstellungen, die ich so von einer „Kinder-Bande“ habe, auch die Struktur „Anführer, Mädchen, Mitläufer, Rivale“ findet sich wieder.
Eric ist ein guter Anführer dieser „Bande“. Er weiß, was gut und böse ist, er nimmt die an ihn gestellten Herausforderungen an, beweist Teamgeist und er wächst mit seinen Aufgaben. Er verdient sich den Respekt seiner Gefolgschaft und taugt damit ganz sicherlich zum vorbildlichen Helden dieser Geschichte.

Mäkeln auf hohem Niveau: Gestört hat mich der Begriff  recht häufig verwendete Begriff „Weichei“. Er will für mein Empfinden nicht zu der Geschichte passen. Vielleicht, weil er einfach so gar nicht Fantasy ist und ich ihn mir in dieser zauberhaft beschriebenen Welt Islands nicht vorstellen kann. Aber vielleicht fällt der Autorin da ja  zur nächsten Überarbeitung/Auflage noch was „Fantastischeres“ ein ;O) –

Bis demnächst  viele Grüße  Eure BeraTina

 

 

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