Schriftsteller werden

Martina Decker - BeraTina

Wie schön, dass ich bei FB bin. Sonst wäre mir vermutlich dieser Artikel aus der Zeit entgangen: 100 Tipps, die einen zum Schriftsteller machen können.

Ronja von Rönne, Redakteurin im Feuilleton, hat gesammelt und gelistet.

„Wer weder tanzen noch singen kann, aber trotzdem berühmt werden möchte, sollte unbedingt ein Buch schreiben!“ schreibt Frau von Rönne und ergänzt:“ Es ist ganz leicht, Ratschläge gibt es ja genug…“

Frau von Rönne hat in vielen Punkten meine Zustimmung. Beispielhaft und nahezu zufällig ausgewählt:

  1. Weil es für jedes Schreiben – ob beruflich, schulisch, wissenschaftlich – gilt die Nr. 3 „Schreibe in einem Raum, in dem du die Tür schließen kannst. (Stephen King)“: Schreiben ist  auch Konzentrationssache und wenn man so richtig tief drinnen ist in der Geschichte oder dem Thema, dann muss man die echte Welt eben auch mal kurz ausperren
  2. Weil es neue Perspektiven schafft und Entspannung und gute Laune und …. die Nr. „4. Schreibe im Café gegenüber. (Der Besitzer des Cafés gegenüber)“ – das kann sehr inspirierend sein wegen der vielen Eindrücke. Außerdem ist es fast wie Tür zu zu Hause – keiner stört, weil sich jeder hauptsächlich um sich selbst kümmert. Der Kaffee ist vermutlich auch besser
  3. Weil man erst im Rückblick wirklich erkennt: „5. Die ersten zehn Jahre sind die schlimmsten. (Anne Enright)“ und „6. Die ersten zehn Jahre sind die schönsten. (Dozent einer Schreibschule)“ : 2 x Ja – die Selbstzweifel sind lästig, die Schreibroutine unfertig, der Zeitaufwand hoch, der Erfolg gering … dafür muss man vom Schreiben nicht leben, die Erwartungshaltung der anderen ist gering, man ist der Spinner mit dem Traum, es irgendwann einmal ganz nach oben geschafft zu haben; man lernt ständig dazu, sammelt Erfahrungen und lernt nette Menschen kennen.

So, nun seid ihr dran. Schaut, was Frau von Rönne noch so an Tipps gesammelt hat.

 

Kategorie Bücher machen
Autor

berufliches – akademisches – kreatives- biografisches Schreiben
Coaching – Texterstellung – Textoptimierung
Kurzgeschichten und mehr…
„Wolfskind“ – Ein Roman nicht nur für Bad Kreuznach
„Auch Schmetterlinge können sterben“ – mein Liebesroman 2017
„Lesen & Lauschen – Märchenhaftes“ – Märchengeschichten für Groß und Klein mit Illustrationen von Nina Decker

5 Kommentare

  1. Den Tipp mit dem „Schreiben im Cafe gegenüber“ hab ich mittlerweile schon einige Male aufgeschnappt, aber irgendwie kann ich mich einfach nicht dazu aufraffen, es auch wirklich einmal zu versuchen. Das mit den Eindrücken mag schon sein, aber wenn während des Schreibens sich irgendjemand hinter mir befindet, kann ich mich nicht konzentrieren. Da werde ich ganz kirre 😉

    Liebe Grüße,
    VTT

    • Such‘ dir nen Platz mit dem Rücken an der Wand ;O) und dann lass dich einfach beeindrucken von den Menschen, Gerüchen, Stimmengewirr… muss ja nicht gleich ein druckreifer Text werden…

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