Sommernachtstraum

Martina Decker BeraTina

Sommernachtstraum

© Martina Decker

Kaum, dass der Tag verloren ging
blutrot und noch im Sterben schön
zeigt sich in blasser Dunkelheit
des Himmels schönstes Abendkleid

Verhalten erst, dann wie von Sinnen
erhebt der Chor der Singzikaden
gleich hundertfach die Stimmen
beginnt, sein Nachtkonzert zu starten

Das Meer spielt sich in Wellen auf
sein Rauschen wird Begleitmusik
holt sich im ewigen Gezeitenlauf
verlorenes Terrain zurück

Lauer Wind erhebt sich – säuselt leise
ergänzt auf schöne Weise
mit seinem Lieblingslied
die kleine Nachtmusik

Sternenlichter – grad entzündet
begrüßen funkelnd diese neue Nacht
und dass ein jeder seine Wege findet
hält groß und rund der Mond noch Wacht.

Die Wärme kaum vergangner Sonnenstunden
hält sich im feinen Sand verborgen
mag sich dem Schicksal nicht ergeben
und auch das Morgen noch erleben
wird trotzdem von der kühlen Nacht gefunden
und langsam ausgesogen

Der feine Sand, er atmet auf
verströmt erleichtert letzten heißen Hauch
freut sich am Logenplatz und auch an der Musik
genießt sein Strand-Meer-Sommer-Sonne-Glück

findet die Wellen mit den weißen Kronen wunderschön
und wünscht sich nur , er möge nie verwehn!

 

Kategorie Gedichte/Lyrik
Autor

berufliches – akademisches – kreatives- biografisches Schreiben
Coaching – Texterstellung – Textoptimierung
Kurzgeschichten und mehr…
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