Schlagwort: Beratina

Mit Leichter Sprache ins Interview

Die FB – Postings zur Leichten Sprache

Leichte Sprache mag kurze Sätze Martina Decker alias BeratinaDarüber hat mich Herr Frank auf Facebook „entdeckt“.
Wer nicht so oft dort ist: Immer montags gibt es auf meiner BeraTina-Seite einen kurzen Beitrag mit Infos zur Leichten Sprache. Mithilfe treuer Leser und Abonnenten werden sie einmal quer durch das Netzwerk getragen und kamen so wohl auch bei Herrn Frank vorbei.

Vielleicht haben ihn aber auch meine andauernden Bemühungen, Spanisch zu lernen, veranlasst, mich zu kontaktieren und mir die Produktion eines Podcasts vorzuschlagen. Ich weiß es nicht und vergaß auch leider, danach zu fragen. Weiterlesen

Investigative Recherche Teil 3- Dingen auf den Grund gehen

BeraTina-Recherchieren von Gefühlen und Gegenständen

Recherche hört im Allgemeinen nicht bei der Faktensammlung über Örtlichkeiten und persönlichen Vorlieben auf. Für Recherche lassen sich viele Synonyme finden: Ermittlung, Erhebung, Feststellung, Nachprüfung, Erkundung, Suche ….

In all diesen Sinnen mag ich Recherche verstehen. Weiterlesen

Investigative Recherche 2 – Das Interview

BeraTina Interview - warum das Nachfragen so wichtig ist. Für ein ja, so könnte es gewesen es ein

Recherche mittels Interview

Ein Interview ist der Definition nach ein öffentliches Gespräch, bei dem eine bekannte Persönlichkeit zu privaten und öffentlichen Themen befragt wird.

In der Soziologie versteht man darunter das gezielte Befragen von Personen aus einer bestimmten Bevölkerungsgruppe – für beispielsweise statistische Untersuchungen innerhalb der Meinungsforschung. Weiterlesen

BeraTina Text-Check für deine Website

BeraTina - Martina Decker - schreiben

Du hast einen Text für deine Website geschrieben?

Du bist unsicher, ob dein Text Leser oder Kunden anspricht?

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance – das ist hinlänglich bekannt. Darum: Sorge unbedingt dafür, dass sich dein Website-Text gut und leicht lesen lässt. Nur dann werden die wichtigen und interessanten Informationen auch den Leser erreichen. Weiterlesen

Resümieren und Planen

BeraTina - Martina Decker

Was war gut?
Was will/muss/sollte ich ändern?
Welche Ziele habe ich für das kommende Jahr?
Es sind Leitfragen wie diese, die es erleichtern, Gewesenes zu reflektieren, daraus Schlüsse zu ziehen und auf dieser Grundlage eine Planung anzugehen.
Der Zufall führte mich zu Marit Alke und dem Aufruf zur Blogparade 2016/2017 was bleibt – was kommt?

Inspiriert durch das, was Frau Alke bereits im letzten Jahr bei dieser Blogparade zusammengetragen hat, erfolgt hier nun der

BeraTina Rückblick 2016:

Blog schreiben, informieren, werben, neue Kontakte suchen und finden; netzwerken.
So selbstverständlich das Angebot einer Schreibberatung an manchen Universitäten sein mag, für meine Umwelt ist das ein ziemlich exotisches Arbeitsfeld.

Mitte April erfolgte die offizielle Gründung meines 1-Frau-Unternehmens BeraTina. Zuvor hatte ich mich in ungezählten Stunden in das Steuerrecht etc. eingelesen und beispielsweise Vorgaben für Rechnungsformulare recherchiert.

Ich war in Schulen zu Gast, hielt Referate.
Betreuung von Fach- und Abschlussarbeiten; Seminar für Praxisanleiter; Seminar zum beruflichen Schreiben; ein toller Auftrag als Werbetexterin. Ich hoffe, das darf ich mal wieder machen :O)
Die angebotenen Workshops für kreatives Schreiben und Weihnachtstexte kamen leider nicht zustande. Das werde ich in 2017  noch einmal angehen.

Erfolg an Autoren-Stelle: Mehrere meiner Kurzgeschichten sind in Anthologien erschienen – zum Teil in Büchern, die ausschließlich einem guten Zweck dienen – eine Herzensangelegenheit. Für eine Ostergeschichte wird im nächsten Jahr ein zweites Zuhause in der Lese- und Sprachförderung von Kindern finden.

Fazit: Ein Gründerjahr, mit dem ich bis hierhin durchaus zufrieden sein kann  – im Ergebnis eine gute Basis, auf der aufgebaut werden kann.

Die Planungen für das kommende Jahr laufen. Manches ist da schon im Werden, anderes braucht noch etwas Zeit.
Zum Beispiel ein Selbstlernkurs. Thema, Umfang, Art … alles noch offen.

Wer sich aber grundsätzlich dafür interessiert, den bitte ich, sich in den Email-Verteiler einzutragen. Sobald es dann etwas Neues gibt, gebe ich Bescheid.

Bitte informiere mich per  Mail unverbindlich, wenn es etwas Neues in Sachen Selbstlernkurs gibt.

[contact-form-7 id=“1603″ title=“Kontaktformular 1″]

 

Für mich persönlich habe ich eine Ausbildung zum Übersetzer für Leichte Sprache gebucht. Wenn es dann soweit sein wird, werde ich eingehend davon berichten.

Zum guten Schluss sage ich Danke!

Danke an meine Familie, die mich bei allem, was ich da so mache, unterstützt.
Danke meiner IT-Spezialistin im Hintergrund, die immer dann zu Stelle ist, wenn ich mal wieder irgendwo im Menü für Chaos gesorgt habe.
Danke an die vielen Menschen, die mir immer mal wieder sagen, wie toll sie das finden, was ich da mache.
Danke denen, die mich immer wieder mit Tipps unterstützen und mit eigenen Erfahrungswerten raten.
Danke denen, die an mich gedacht haben, wenn irgendwo jemand wie ich gebraucht wurde.
Danke auch an alle, die mich eingeladen haben über das zu reden, was mir richtig viel Spaß macht: Das Schreiben in all seinen Facetten.
Danke denen, die immer wieder lesen, was ich so schreibe: in meinen Büchern, Geschichten und dem Blog oder auf fb.
Danke den vielen unbekannten Coaches und Trainern, die ihr Wissen auf den Homepages mit anderen teilen und damit auch mir so viele Male einen interessanten Impuls gegeben haben.
Danke denen, die mich regelmäßig um Rat fragen.
Danke auch den MitarbeiterInnen auf dem Finanzamt. Wann immer ich angerufen habe und eine Frage hatte, wurde mir freundlich und kompetent geholfen.

Um jeden Preis?

Martina Decker - BeraTina

Da ist mir doch gerade das Angebot des Jahres – vielleicht sogar das meines Lebens – ins Haus geflattert:

Für nur ca. 2.000 Euro kann ich Verlagsautorin werden.

Wenn mein Manuskript die Prüfung besteht!
Ein Blick in den Online-Shop des Anbieters verrät mir, dass mein Buch – geschätzte 200 Seiten, ich bin noch nicht fertig: O) – etwa 23 Euro im Verkauf kosten würde.

Also, wenn ich überlege, was ich und meine Zielgruppe für Schuhe ausgeben …
Denkt der Anbieter auch! Und erläutert auch nett und freundlich und autorenorientiert, dass alles, was gut ist, eben auch gutes Geld kosten sollte.
Ich bin beeindruckt – eine mutige Aussage in Zeiten von geilem Geiz und Schnäppchen an allen Ecken. Wobei ich dem im Prinzip zustimme. Oma hat schon immer gesagt: „Was nichts kostet, ist auch nichts!“
Leider finde ich nichts über Mindestabnahmemengen für mich als Autorin.
Aber ich kann ja mal träumen und mir vorstellen, ich bräuchte keine Mindestabnahme. Dann würde ich nur mal 10 Bücher abnehmen – vorerst.
Ich bekomme bestimmt einen Autorenrabatt von 10% – dann kostet das Buch schon nur noch –  23 – 2,30 = –  20,70 Euro im Einkauf. (Ist nur ein Beispiel – wie gesagt, ich kenne die Rabattvereinbarungen nicht.)
Dazu kommt dann aber vermutlich wieder das Porto für mein Bücherpaket: Standard 5,99 Euro – das sind pro Buch ca. 60 Cent.Jetzt kostet mein Buch mich also 21,30 Euro.

Wenn ich das verkaufen würde bei einer Lesung, hätte ich pro Buch 1,70 Euro Gewinn gemacht.    :O)))).
Um die in mein Buch investierten 2.000 Euro wieder rauszuholen, müsste ich also – 2000:1,70= – nur 1176,47 Bücher verkaufen.
Vielleicht auch ein paar weniger sein, denn ich gehe davon aus, dass über den Shop auch noch Bücher verkauft werden. Und bekanntlich gibt es für solche Verkäufe dann ja den Autorenlohn – die Tantiemen.

Die 1176,47 Bücher muss ich halt erst mal kaufen/besorgen, um sie bei einer Lesung verkaufen zu können: Das sind – gerne über mehrere Monate verteilt – 24.353 Euro (hier bewege ich mich jetzt im Circa-Bereich, denn die Portokosten sind eine Variable je nach Häufigkeit und Größe der Nachbestellungen, ebenso die Verkäufe seitens des Verlags oder Buchhandlungen. Überhaupt ist Rechnen eh nicht so mein Ding).

Dabei fällt mir jetzt aber ein: Wenn ich schon gewillt wäre, 2.000 Euro auf den Tisch zu legen, warum wollen die dann überhaupt noch mein Manuskript prüfen? Glauben die vielleicht gar nicht wirklich, dass ich schreiben kann?
Also, wenn ich diese besagten 2.000 Euro …, dann mache ich das ja schließlich, weil ich weiß, dass meine Geschichte gut ist und absolut markttauglich.

Schade, schade, schade …. Ich werde mich wohl doch gegen dieses Angebot entscheiden.
Tante Else und Onkel August wollen meine neuesten Bücher sowieso immer lieber als Weihnachtsgeschenk (kein Verdienst), meine Freundinnen gehen viel lieber Schuhe kaufen und eigentlich habe ich auch gar keine 24.000 Euro irgendwo rumliegen. Und ob ich jemals 1176,47 Menschen kennenlernen werde, die mein Buch kaufen wollen … Da bin ich mir jetzt auch nicht mehr so sicher.
Echt schade…; O)

Tut mir leid – auf mein neues Buch muss noch etwas gewartet werden.

Viele Grüße Eure BeraTina