Schlagwort: Schreibberatung

Workshop Berufliches Schreiben

Martina Decker BeraTina Schreiben ist Kommunikation mit eigenen Regeln

Angebot für Bildungseinrichtungen & Institutionen

Schreiben ist Kommunikation mit eigenen Regeln

Im Berufsalltag müssen wir ständig schreiben.

Memo, Brief, Protokoll, Bericht oder Mail – wichtige Informationen werden schriftlich weitergeben.

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Das Beratungsgespräch

Martina Decker BeraTina Logo Schreibberatung, Textoptimierung und Texterstellung

Wenn ich von Schreibberatung erzähle oder dafür werbe, sehe ich meist erst einmal viele ?????? in den Gesichtern. Und selbst mit mehr Hintergrundwissen kommt irgendwann die Frage: „Und wie läuft so ein Beratungsgespräch ab?“

Die Unsicherheit, dass man nicht weiß, was in einem Beratungsgespräch / bei einer Schreibberatung passiert, weil es einem selbst total fremd ist, führt leider oft dazu, dass interessierte Schreibende sich dann doch lieber allein mit ihrer Schreibarbeit herumquälen.

Auf der Suche nach einer Möglichkeit, für mehr Transparenz bei dem Begriff Schreibberatung – Beratungsgespräch zu sorgen, und weil der Aufräumzufall mir wieder diese Grafik aus dem Studium zuspielte, stelle ich heute vor:

Die Grafik zum Beratungsgespräch


Nach diesem Muster laufen meine Schreibberatungen und die vieler Kolleginnen auch. . Entscheidend ist, dass es sich immer um eine Zusammenarbeit handelt. Schreibberater und Schreibender legen gemeinsam Ziele fest, erörtern beispielsweise Stolperfallen oder suchen nach einer Lösung für ein bestimmtes Problem..

Noch Fragen? Dann schreiben Sie mir eine Mail  

Bis demnächst   Herzliche Grüße Eure BeraTina

 

Weihnachten – Alle Jahre wieder!

So langsam wird es ernst. Nur noch ein paar Tage und es ist heiliger Abend. Und wie beim Schreiben oder in der Projektarbeit ist es sinnvoll, sich nicht zu viel vorzunehmen. Ca. 80% der Arbeitszeit kann man getrost verplanen – die restlichen 20% sind für Unvorhergesehenes: Ein Plausch mit der Nachbarin, ein doch noch zwischengeschobener Termin, unverhoffter Besuch …

Im Büro stehen die Zeichen auf Jahresabschluss und in der Schreibberatung hält die Weihnachtsferienpause Einzug.

Kurz und gut: BeraTina verabschiedet sich mit einem weihnachtlichen Vers in die Weihnachtspause:

Voll und rund erhellt
der Mond mit seinem Licht die Welt
ist umringt von Sternenfunkel
glitzer-schimmer Abenddunkel

An den Fenstern buntes Licht
das in Eiskristallen bricht
die wie spinnenzarte Weben
glitzernd an den Fenstern kleben

In den Stuben flackern Kerzen
im Kamin ein warmes Feuer
Friede zieht in Menschenherzen
Weihnachtsabend – heuer

Ich wünsche Euch allen ein friedvolles und schönes Weihnachtsfest!

Zwischen den Jahren lesen wir uns dann mit dem obligatorischen Jahresrückblick wieder – inklusive einer Vorschau auf meine Planungen für das kommende Jahr.

Viele Grüße Eure BeraTina

 

 

 

 

Das dauert wieder …

Beratina - Martina Decker

… bis hier mal was Neues erscheint!

Ich weiß und ich weiß auch, dass ich damit ein immer wieder mit Nachdruck formulierten gut gemeinten Rat ignoriere, den versierte Blogspezialisten erarbeitet haben: Schreibe regelmäßig!

Auch wenn mir der gute Willen nicht abzusprechen ist – und eigentlich wäre 1 x monatlich oder jährlich ja auch regelmäßig -, ich schaffe es nicht, jeden dritten Tag einen Post abzusetzten. Und ich will auch gar nicht! Da halte ich es gerne wie Mama Hase, die in Disneys Bambi zu ihrem Sohn Klopfer sagt: Wenn man nichts (nettes) zu sagen hat, sollte man lieber ganz den Mund halten.“

Trotzdem habe ich ein schlechtes Gewissen, wenn FB mir meldet: „Martina, deine Freunde haben lange nichts von dir gehört….“ Niemand möchte Freunde enttäuschen – ich auch nicht!.

Darum schreibe ich heute diesen nahezu nichtssagenden Text. Und mache daraus doch noch einen Tipp für’s Schreiben :O)

Schreiben ist schreiben … um im Fluss zu bleiben oder in den Fluss zu kommen ist es völlig egal, WAS man schreibt. Wenn man sich dabei  treiben lässt, kommen die guten Ideen von rechts und links, von hinten und vorne auf einmal ganz von alleine. Ungebremst fließen sie – wenn man es zulässt – durch den Körper in die Finger auf die Tastatur und werden Text. Womöglich ein Rohdiamant, den man als Schreibender zu gegebener Zeit schleifen kann – oder, wenn es nur Kies war, wegschmeißen!

Desweiteren schreibe ich diesen nahezu nichtssagenden Text, um euch auf dem Laufenden zu halten :O)

… was mir tatsächlich jetzt erst beim Schreiben eingefallen ist.

Wenn ich nicht hier schreibe, dann schreibe ich woanders. Derzeit ist  mal wieder ein Romanprojekt in Arbeit – Ausgang allerdings noch völlig offen! 

Die Autorengruppe hat in den kommenden Wochen so einige Lesungen. Da arbeite ich an entsprechenden Kurzgeschichten.

Ich habe an verschiedenen Ausschreibungen teilgenommen und werde demnächst die ein oder andere neue Veröffentlichung bekannt geben können.

Und dann gehen mir noch ganz viele Ideen durch den Kopf, die aber noch wachsen müssen. Ideen, die ihre Zeit brauchen und meine auch. 

Damit genug für heute. Schreibt mir, wenn es mal wieder länger dauert oder ihr was wissen wollt. Ansonsten bis bald und viele  Grüße Eure BeraTina

 

Weihnachtspause

Weihnachts (-Blog-) Pause – eigentlich bin ich da ja schon mittendrin.

Meine kreativen Schreibgedanken befinden sich im Winterschlaf,

die Schreibberatung macht Winterferien.

Deswegen:

 

Frohes Fest und macht es gut!

Begeht die Feiertage froh und heiter

Ausgeruht

geht’s danach weiter

Allen Lesern, Followern, zufälligen Besuchern, Freunden, Bekannten…  wünsche ich ein schönes Weihnachtsfest.

 

 

 

 

 

 

Wege zum eigenen Roman

Martina Decker - BeraTina

Die Tage ist mir in der virtuellen  Welt Jemand begegnet, der eine Idee für einen Roman im Kopf hat. Wir haben eine Weile „geplaudert“ und im Verlauf des Gespräches wurde nicht ganz überraschend deutlich, dass es wesentlich einfacher ist, diesen Wunsch zu haben als ihn auch umzusetzen. Das ist nicht neu, kann im Internet auf unzähligen Seiten nachgelesen werden und jeder, der ab und zu schreibt, weiß das.

Jemand dachte deswegen über ein Ghostwriting nach – entsprechend seinen Vorstellungen und Ideen wollte er einen versierten Autoren bitten, den Roman zu schreiben. Das allerdings gestaltete sich schwierig, nicht zuletzt, weil die Kosten dafür nicht ganz unerheblich gewesen wären.

Eine Alternative ist für Jemand jetzt eine Schreibberatung. Die Hilfe zur Selbsthilfe punktet mit überschaubaren Kosten und einem Wissenszuwachs, der sich auch bei jedem anderen Schreiben – Schule, Beruf, Studium – bemerkbar macht und auszahlen kann.  Die Freude, die eigene Geschichte  selbst er- und ausgearbeitet zu haben, ist erheblich größer, damit auch die Motivation, die Story auf zweihundert oder noch mehr Seiten zu „beschreiben“. Es gibt es regelmäßiges Feedback, Tipps und Tricks, die das Schreiben leichter machen und Trost und Ermutigung in schwierigen Schreibphasen :O) – einzig das Versprechen, derart einen Bestseller zu schreiben, kann und wird die Schreibberatung nicht geben.

 

Die Sache mit den Ideen

Ideen stehen am Anfang meines Schreibprozesses (und ich wage mal zu unterstellen, anderen Schreibern, Künstlern und Machern im weitesten Sinne geht es ebenso). Es folgen die Worte und häufig eine mühsame Textarbeit zur finalen Formgebung.

Der Wortschatz ist das Werkzeug, Wortwahl und Textarbeit mehr oder weniger  Handwerk, das man erlernen und und im Ergebnis mit eigenem Willen beinflussen kann. Ideen aber sind Freigeister und lassen sich weder mit Technik noch eisernem Willen zwingen. Plötzlich sind sie da! Sind lustig, aktuell oder absurd; sprühen vor guter Laune, wirken kümmerlich oder sind bei näherer Betrachtung gähnend langweilig. Manchmal sind sie ein Meister der Täuschung, der seine wahre Qualität erst nach stundenlangem Nachdenken preisgibt oder verstockte Quälgeister, die sich partout nicht fügen wollen. Andere schwirren feixend im Kopf herum, locken mit der Aussicht auf etwas völlig Neues, lassen sich aber nicht fangen und witschen einem immer wieder durch die Finger.

Kürzlich stellte jemand in munterer Runde schreibversessener Menschen die Aufgabe, der Sache mit den Ideen doch mal auf den Grund zu gehen.  Gar nicht so einfach – so ohne Idee :O) – aber eben auch nicht unmöglich, denn sonst wären die folgenden Verse wohl nicht entstanden.

Die Sache mit der Idee

© Martina Decker

Ob Lyrik oder Prosatext

zuzeiten ist es wie verhext:

Das Thema gut, doch irgendwie –

es fehlt die rechte Strategie.

Ideen schwirren durch den Kopf

es brodelt wie im Suppentopf,

doch stecken sie – um hier im Bild zu bleiben

das es zudem unmöglich macht, sie zu beschreiben –

im nebulösen Kochdunst fest,

was sie konturlos wirken lässt

Ich suche sie zu packen,

die flinken, grauen Schatten,

die sich in meines Kopfes dunklen Ecken

geschickt vor mir verstecken.

Will sie ergreifen und besehen

ihnen auf den Grunde gehen.

Haben sie tatsächlich Potenzial?

Sind sie frisch und gut? Original?

Ich schreibe, streiche, formuliere neu,

hoff‘ auf Weizen, find‘ nur Spreu

bin erbarmungsloser Analyst

merke müde: Alles Mist!

Gleichsam packt mich nun die Wut,

find‘ das Thema nicht mehr gut,

ungehalten muss ich fragen:

Wer hat das bloß vorgeschlagen?

Komme letztlich zu dem Schluss,

der, zudem man einfach kommen muss,

wenn man nicht ganz selbstverliebt

durch die rosarote Brille sieht:

Scheitern ist hier programmiert,

ich hab wirklich alles ausprobiert!

Nein, es geht nicht ohne die Idee,

die, wie ich das seh‘

voll und ganz das Thema treffen muss –

quasi der perfekte Musenkuß –

die bereit ist, sich zu zeigen

und als Basis für das Schreiben

flugs in meine Hände springt,

dass der Text mir wohl gelingt.

Leider sieht‘ s danach nicht aus –

keine Chance – Ich bin raus!

traurig greif ich nach den Bögen

ärgerlich – das Unvermögen…

lese, lache, glaub es nicht:

schwarz auf weiß dort ein Gedicht!

Die Idee mir unbekannt,

schlich wohl heimlich in die Hand

führte meinen Stift – ersann mir Vers und Reim

Kann das wirklich sein?

Grad so wollte ich ihn haben!

Eine Stimme flüstert: „stell‘ jetzt keine Fragen –

freu dich einfach über diesen Text.

Weißt du, manchmal ist es eben wie verhext!“