Für Autoren – Veröffentlichen von Texten

Martina Decker BeraTina

Wie aus dem Nichts war da auf einmal dieser Traum, etwas zu erschaffen, das bleibt. Das die Jetzt- und Nachwelt erfreuen und unterhalten wird. Das die Massen begeistert ….

Bevor es aber wirklich an die Massen geht, lässt sich schon im Kleinen ein bisschen was tun.

Beispielsweise kann man sich eine Broschüre drucken lassen mit den schönsten eigenen Geschichten. Ich habe das 2010 mit ausgewählten Kindergeschichten gemacht.  VorleseGEschichten

Damals war ich eingeladen, im Rahmen der Lesetage Kindern einer kleinen Grundschule etwas aus meinem Autorenleben vorzustellen und die Freude am Lesen (neu) zu wecken.

Solche Broschüren sind recht robust und kostengünstig in der Herstellung. Ideal, um schon mal ein bisschen auf sich aufmerksam zu machen – wenn da z.B. die eMails-Adresse vermerkt ist, kann so eine Broschüre auch mal im Café vergessen werden ;O) , um sie zu verschenken, um immer eine in der Handtasche zu haben, falls sich zufällig ein Gespräch in diese Richtung entwickeln sollte …oder … oder … oder

Eine etwas teurere Lösung sind Fotobücher,

die man mittlerweile ja realtiv schnell selbst gestalten kann. Da diese Fotobücher auch Textfelder erlauben, lässt sich hier schnell ein ansehnliches Büchlein erstellen. Die Vorschau während des Erstellungsvorgangs erlaubt dabei, den „Satz“ immer im Blick zu haben und so im Ergebnis ein stimmiges Werk zu gestalten.  Wer gerne Gedichte schreibt und vielleicht noch ein paar schöne Fotos parat hat, kommt so recht einfach zu seinen ersten Gedichteband.

Auch für kürzere Geschichten ist das eine schöne Geschenk-Variante! Ich habe das erst letztes Jahr gemacht. Der damit Beschenkte wünschte sich seinen „eigenen Kriminalroman“. So entstand:

Milchmafia

Ich habe das Ganze dann „Geburtstagsedition“ genannt, aus dem „doityourself-keinverlag“ – da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Zugegeben: Da passt natürlich kein 200 Seiten-Roman rein – aber eine kurze, speziell auf den Beschenkten zugeschnittene Story auf jeden Fall. Da kommt Freude auf – beim Schreiben und Schenken, und der Beschenkte freut sich bestimmt auch, dass man sich so viel Mühe für ihn gemacht hat.

Beide Varianten haben den Vorteil, dass sie recht schnell ein sichtbares und vorzeigbares Ergebnis des eigenen Schreibens generieren.

Die private Edition ist natürlich nicht im Buchhandel zu erwerben (dafür bräuchte es die ISBN). Die private Edition ist, wie der Name schon sagt PRIVAT: für Freunde, Fans, Verwandte.

Das sind kleine Geschenke, die Freude machen und (hoffentlich) zu viel Lob an den Schreiber führen. Das wiederum motiviert zu weiteren Schreibtaten. Weitere Schreibtaten  führen unweigerlich zu einer gewissen Schreibroutine. Schreibroutine verbessert (meist) Stil und Ausdruck, das Wissen um Fallstricke, Regeln etc.

Und wer das alles weiß, der macht dann irgendwann als Self-Publisher weiter – oder als Verlagsautor – oder ….