Weltberühmt werden ….

Martina Decker - BeraTina
Wie kann ich veröffentlichen? Was kostet das? Was verdiene ich?

Diese und ähnliche Fragen tauchten auch im letzten Schreibworkshop auf.  Und wer schon einmal versucht hat, sein Manuskript an den Verlag zu bringen, der kennt die Antworten. Das Wie ist vielfältig, die Kosten gehen von Null bis… und der Verdienst reicht meist weder zum Sterben noch zum Leben.  Der Bestseller mit einer Millionenauflage ist eben doch eher selten und beim Erstling wohl ein absoluter Glücksfall. Eher sind dauerhafter Erfolg und schriftstellerische Karriere das Ergebnis von Hartnäckigkeit, dem Glauben an sich selbst und die eigenen Fähigkeiten und Glück. Wer zur falschen Zeit am falschen Ort ist …

Selfpublishing ist eine sehr kostengünstige (manchmal sogar kostenneutrale) Möglichkeit, das eigene Buch zu bekommen /zu kreieren ….aber seit Anbeginn mit Makel behaftet.

Echte Autoren haben einen Verlag – einen möglichst großen und bekannten Verlag!? Wer da nicht unterkommt, hat es auch nicht drauf!?  

Weltberühmt durch Self-Publishing: Was Autoren aus der Geschichte des Veröffentlichens lernen können (Bücher für Autoren)

…so heißt die neue Autoren-Fibel von Ruprecht Frieling.

Ruprecht Frieling macht in seinem neuen Buch deutlich, dass Selfpublishing schon seit Jahrhunderten ein Weg zum Publizieren ist und mancher große Name ohne diese Maßnahme vermutlich niemals berühmt geworden wäre.

Weltberühmt werden durch Selfpublishing also doch?

Erstmal ein Titel, der viel verspricht und Skepsis generiert. Ein Blick in das Innere dieser neuen Autorenfibel lohnt trotzdem – und sei es nur, weil der Leser erfährt, dass es den heute richtig Berühmten auch einmal so ergangen ist. Dass sie auch mal arme Poeten waren, belächelt und verkannt. Weil die Biografien an sich schon interessant zu lesen sind.

Von den Anfängen der Sprache und des Schreibens über geschichtsträchtige Exkurse in der Welt bekannter Schriftsteller von damals bis heute erzählt das Buch vom Bücher machen und veröffentlichen. Von den Träumen und Hoffnungen junger (damals noch unbekannter) Autoren, dem steinigen Weg in die Öffentlichkeit, von Geldsorgen und dem Glauben an sich selbst resp. das eigene Werk. Ob Goethe, Schiller, Poe, Whitman, Tolstoi oder Heinrich Mann u.a. – sie bezahlten Verlage und Drucker dafür, ihre Werke zu veröffentlichen. „Skandal!“ möchte man schreien und doch ….damals wie heute für die meisten Neuautoren der einzige Weg, überhaupt an ein eigenes Buch zu kommen. Aber  Frieling motiviert die Neuautoren von heute: Stehe für deinen Traum ein! So wie es Poe gemacht hat oder …. Nicht nur darauf hoffen, dass irgendein gestresster Verlagsmitarbeiter zufällig das eingereichte Manuskript für gut befindet. Frieling schlägt (mit guten Argumenten) vor,  Engagement zu zeigen und das eigene Werk vielleicht  als eBook auf den entsprechenden Plattformen selbst einstellen, bewerben …. Dass das funktionieren kann, zeigt er an diversen Beispielen.

Wen es also in den Fingern juckt –  wer ein Manuskript und tausend Absagen in der Schublade hat – wen das Thema einfach mal so interessiert… der kann bei Frieling mal „reinschauen“ … und vielleicht gemeinsam mit  BeraTina das Skript vor der Veröffentlichung noch einmal besprechen.

 

Kategorie Bücher von anderen - meine Rezensionen
Autor

berufliches – akademisches – kreatives- biografisches Schreiben
Coaching – Texterstellung – Textoptimierung
Kurzgeschichten und mehr…
„Wolfskind“ – Ein Roman nicht nur für Bad Kreuznach
„Auch Schmetterlinge können sterben“ – mein Liebesroman 2017
„Lesen & Lauschen – Märchenhaftes“ – Märchengeschichten für Groß und Klein mit Illustrationen von Nina Decker

3 Kommentare

    • Nur zu, liebe Sanftmut“ – jedes Manuskript hat seinen Ursprung in der Lust (manchmal auch dem Bedürfnis) zu schreiben. Ideen gibt es genug – dein Blog ist voll davon – und wenn du nicht unbedingt berühmt werden willst und vom Schreiben leben musst, dann sind das schon mal beste Vorraussetzungen für 10 – 50 oder 100 Seiten. LG

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