Wir fühlten uns unsterblich – Autor Dietmar Weigel

Autor Dietmar Weigel im BeraTina Interview über Reisen, Schreiben und Schreibkompetenzen

Autoren- Interviews – Blicke in die Schreiberseele

Ok, klingt vielleicht ein bisschen pathetisch, aber mir war grad so, als ich den nachfolgenden Text noch einmal las.

Ich habe heute Dietmar Weigel im BeraTina-Interview. Letztes Jahr war ich Gast auf einer seiner Lesungen. Begrüßt – gelauscht – verabschiedet …. dass sich unsere Wege einige Monate wieder kreuzen würden, hat an diesem Abend wohl keiner von uns gedacht.

Dietmar Weigel ist ein weitgereister Mann. Er kennt sich aus in der Welt, ist fasziniert von fremden Kulturen und besitzt ein profundes psychologisches Wissen. All das fließt in seine  Erzählungen ein und wird mit Fantasie zu einer fiktionalen Geschichte verwoben.

Eben noch irgendwo in der Welt und heute bei BeraTina

Hallo Dietmar, schön, dass du hier bist und danke, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Fragen zu beantworten.

Dietmar, du hast dein Berufsleben als Banker begonnen. Anschließend folgte ein Studium Sozialwesen und Erziehungswissenschaften. Das sind ja doch recht unterschiedliche „Welten“. War es Berufung?

Autor Dietmar Weigel im Gespräch mit BeraTina„Berufung“ klingt so schicksalsträchtig. Ich glaube, mein beruflicher Werdegang entwickelte sich in verschiedenen Schritten, die von „innen“ herauskamen und letztlich auch von mir selbst zu verantworten sind. Bevor ich derjenigen beruflichen Tätigkeit nachgehen konnte, die tatsächlich zu mir passte, musste ich mir erstmal entsprechender Interessen bewusst werden und dann den Mut und die Ausdauer aufbringen, diese Interessen auch auszubilden, in Form zu bringen und zu verwirklichen. Auf die Umwege, die ich dabei genommen habe, bin ich durchaus stolz. Sie haben mir eine gewisse Vielseitigkeit beschert. Letztlich war aber das Interesse an der Tiefenpsychologie handlungsleitend. Das Offenkundige und Sichtbare zweifle ich an.
Ich sehe gern hinter die Fassaden und wage auch den Blick in die Abgründe. Ich bin überzeugt davon, dass erst die aufrichtige Auseinandersetzung mit dem Verborgenen eine tatsächliche Entwicklung ermöglicht. Das ist mir auch zur Lebenseinstellung geworden.

Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften

In deinen Biografien, die ich bei meiner Recherche gefunden habe, konnte ich von Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften lesen. Ich nehme mal an, dass das die Anfänge deines öffentlichen Schreibens waren. Frage: Wann hast du angefangen, nicht nur für dich, sondern für andere zu schreiben? Und waren das bevorzugt Verse oder Kurzgeschichten?

Hier habe ich die 90er Jahre als sehr prägend für mich in Erinnerung. Ich war damals in zwei verschiedenen Autorengruppen in Wiesbaden und Frankfurt/M. organisiert und war in einem Kreis von Menschen eingebunden, die gleichermaßen leidenschaftlich und ernsthaft in der Schriftstellerei engagiert waren. Das Vortragen der eigenen in Entstehung begriffenen Werke gehörte ebenso dazu wie das gemeinsame Ringen um Qualitätskriterien. Gegenseitige konstruktive aber auch schonungslose Kritik war selbstverständlich.
Ich habe in dieser Zeit gelernt, dass man tatsächlich Geschmacksfragen von Qualitätsfragen unterscheiden kann. Das hat einen sehr starken Sog auf meine schriftstellerische Entwicklung ausgeübt. Zunächst waren es Erzählungen, aber es entstanden in dieser Zeit auch erste Romanmanuskripte. Meine lyrischen Versuche sind seit jeher eher bescheiden.

 „Fin de Siècle“

Wir fühlten uns unsterblich, sagt Autor Weigel bei BeraTinaSehr wichtig war für mich aber auch die damalige Lebensart – nächtelange Diskussionen bei Wein und Zigarillos (!), Lesungen in Cafés, Zusammenarbeit mit Musikern und bildenden Künstlern. Wir haben für unsere Sache regelrecht „gebrannt“. Ich glaube, unsere Lebensweise kam der der Bohème von vor hundert Jahren ziemlich nahe. Nun ja – es war ja nun auch ein „fin de siècle“ (Anmerkung BeraTina für alle, die des Französischen ähnlich ohnmächtig sind wie ich: Ende des Jahrhunderts) . Im Spannungsverhältnis zwischen der neuen Moderne der IT-Technologie, dem Studium und dem Broterwerb haben wir nach Möglichkeiten gesucht, unsere Kreativität zum Ausdruck zu bringen und Spuren zu hinterlassen. Wir waren jung, wir fühlten uns unsterblich, wir haben Philippe Djian gelesen und wir wollten etwas Besonderes sein.

Wissenschaftliches Schreiben

Deine Dissertation „Was ist frühkindliche Bildung?“ wurde 2010 veröffentlicht, die Dissertation Dietmar Weigel bei BeraTinaErzählungen „blaue Dschungelkatzen“ 2015 und der Roman „Nix wie weg“ 2017 (Links am Ende des Beitrags). Wissenschaftliches Schreiben stellt völlig andere Anforderungen an den Schreiber, als es die literarischen Textsorten tun.
Wie schwer ist es dir gefallen, die wissenschaftliche Schreiberei zu praktizieren?

Rückblickend kann ich sagen, dass das wissenschaftliche Schreiben mir auch nicht schwerer gefallen ist, als meine literarischen Versuche. Beides braucht Freude am sprachlichen Ausdruck und beides braucht auch viel Selbstdisziplin. Allerdings erinnere ich mich gut, wie erleichtert ich war, als meine Dissertation endlich fertiggestellt war, und ich wieder meine Fantasie als Beweggrund fürs Schreiben zulassen konnte.

Bekenntnis zu Fantasie und Fiktionalität

In deinen literarischen Geschichten müssen sich die Akteure ihren oftmals ungelösten und schwierigen Lebensfragen stellen. Sie reisen dazu in fremde Länder, in denen du dich als Vielreisender gut auskennst, wodurch du Kultur und Atmosphäre eindrücklich und glaubhaft schildern kannst.
Warum machen deine Akteure nicht einfach Urlaub? Das wäre doch auch eine Möglichkeit, die Schönheiten und Vorzüge der von dir bereisten und dich begeisternden Länder einem Lesepublikum nahe zu bringen?

Erzählungen von Dietmar Weigel vorgestellt bei BeraTina Martina DeckerIch möchte keine Reiseerzählungen präsentieren. Das wäre mir bei weitem nicht existenziell genug. Die landschaftlichen und kulturellen Rahmenbedingungen fremder Länder erlebe ich durchaus als reizvoll, aber es geht mir letztlich nicht darum, über ein fremdes Land zu informieren. Beim Schreiben bekenne ich mich ganz ausdrücklich zu Fantasie und Fiktionalität. Die Atmosphäre fremder Länder stellt für mich eine Art Bühne dar, auf der sich Menschliches und insbesondere auch Schmerzliches gut darstellen lässt. Eine solche Handlung eindringlich zu erzählen, geht meines Erachtens nur, wenn die Akteure auf eine zwingende Weise mit den kulturellen Prozessen eines fremden Landes verbunden sind und mit den daraus resultierenden Überraschungen ungeschützt konfrontiert werden. Ich glaube, in der Fremde funktionieren die Abwehrmechanismen der menschlichen Seele weniger gut, als in der gewohnten heimatlichen Umgebung. Eine bloße Urlaubsreise wäre aber als Handlungsstrang meines Erachtens nicht überzeugend genug, um eine bedrohliche und existenzielle Dramaturgie zu entwerfen und eine damit verbundene Zäsur darzustellen.

Leben zwischen den Welten

Du bist Schulleiter einer Fachschule für Sozialwesen und unterrichtest die Fächer Pädagogik, Psychologie und Rechtskunde.
Kannst du als literarisch schreibender Dozent deine Schüler positiv inspirieren? Zu mehr Begeisterung fürs Schreiben motivieren? Wissen deine Schüler überhaupt von deinem literarischen Schaffen?

Einzelne meiner Schüler/-innen wissen von meiner schriftstellerischen Tätigkeit. Die meisten aber nicht. Tatsächlich besteht hier das Problem, dass ich selbst in meiner beruflichen Rolle etwas anderes darstelle, als es die Akteure in meinen Geschichten tun. Zudem sind es ja in meinen Geschichten häufig Ich-Erzähler, die ein Verhalten und Handeln und auch ein Werteverständnis an den Tag legen, das für mich als Lehrer und Schulleiter völlig inakzeptabel ist und gegen das ich gegebenenfalls sogar konsequent vorgehen muss. Ich bin nicht sicher, ob es immer jedem gelingt, meine Fantasie als Schriftsteller davon zu trennen, wie ich meine Rolle und meinen Auftrag als Lehrer und Schulleiter verstehe. Ich möchte hier nichts verstecken und nichts geheim halten, ich möchte aber vorsichtig sein.Über die Schreibkompetenzen bei den Schülern Dietmar Weigel Martina Decker
Die Förderung des schriftsprachlichen Ausdrucks bei meinen (meist schon erwachsenen) Schüler/-innen ist mir tatsächlich ein großes Anliegen. Das fließt auch häufig in meinen Unterricht oder in meine Prüfungsaufgaben mit ein. Allerdings tun sich viele sehr schwer damit. Hier setze ich auf wiederkehrende Übungen. Wenn z.B. ein thematischer Abschnitt zu Ende bearbeitet wurde, lege ich meinen Schüler/-innen nahe, sich jetzt in die Rolle eines Spezialisten hinein zu versetzen und einen Fachartikel über das Thema zu schreiben – nur Fließtext, keine Stichworte, keine Spiegelstriche, keine Tabellen. Das erlebe ich als eine durchaus erfolgreiche Vorgehensweise.

Visualisierung fürs Kopfkino

Du machst Lesungen und zeigst dabei auch gerne Bilder von deinen Reisen. Warum ist es dir wichtig, deine Geschichten derart zu visualisieren?

Bei meinen Geschichten ist mir wichtig, dass beim Leser nach Möglichkeit das Gefühl eines unmittelbaren Miterlebens aufkommt. Es geht mir darum, dass beim Lesen oder Hören meiner Geschichten eine Art „Kopfkino“ entsteht, also ein bildhafter sinnlicher Eindruck des Geschehens vermittelt wird. Das habe ich übrigens sehr lange lernen müssen. Es hat etwas damit zu tun, gegen die eigene innere Zensur anzuschreiben. Nur „über“ etwas zu schreiben, bedeutet ja letztlich immer noch, einen Sicherheitsabstand zu wahren, zunächst mal für sich selbst. Es bedeutet weiterhin, einen solchen Sicherheitsabstand auch den Leser/-innen noch zu gönnen.

Der Weg führt mitten ins Herz

Der Weg führt mitten ins Herz sagt Dietmar Weigel bei BeraTinaIch versuche hingegen, nicht nur „über“ etwas zu schreiben, sondern etwas durch das Schreiben so realitätsnah wie möglich tatsächlich geschehen zu lassen. Ich bin immer wieder über literarische Versuche anderer Autoren/-innen erstaunt, die sich mit Lexikondefinitionen beschäftigen oder mit bloßen Wortspielen. Ich wage stattdessen mal zu behaupten: Als Schriftsteller/-in muss man schon den Mut aufbringen, den Weg mitten ins Herz hinein zu beschreiten. Sich davor zu drücken, gilt nicht.
Mit meinen Lichtbildpräsentationen zu meinen Lesungen versuche ich, den Eindruck der Unmittelbarkeit und der Realitätsnähe zu unterstützen. Es gibt aber noch einen anderen Grund: Wenn eine Lesung als abendfüllende Veranstaltung geplant ist, ist es für das Publikum einfacher, sich nicht nur stundenlang auf das gesprochene Wort konzentrieren zu müssen. Jeder Gast fühlt sich durch abwechselnde Darbietungen bereichert, soweit sie wenigstens im Ansatz aufeinander bezogen sind und nicht nur wahllos abgespult werden. Man kann Lesungen sehr gut mit Konzerten, Ausstellungen und auch Weinproben verbinden.

Wohin geht die nächste Reise?

Und wird es ein neues Buch geben? Auf was dürfen sich die Leser vor-freuen?

Ein neuer Roman ist bereits im Entstehen. Unter anderem wird Indien Schauplatz der Handlung sein. Indien ist für mich aktuell das faszinierendste Land, das ich kenne. Ich war schon drei Mal dort und werde wahrscheinlich noch ein weiteres Mal hinreisen, um für mein Buch zu recherchieren.
Im kommenden Sommer werde ich aber zunächst mal mit dem Motorrad nach GibraltarWeigel die nächste Tour nach Gibraltar sagt er im BeraTina-Interview unterwegs sein. Diese Tour spielt ja in meinem jüngst erschienenen Roman „Nix wie weg“ eine große Rolle. Natürlich will ich da selbst aus eigenem Erleben mitreden können und es soll ja auch bei meinen Lesungen wieder eine passende Lichtbildpräsentation geben.

Herzlichen Dank, Dietmar. 

Und wer jetzt mehr erfahren möchte:

„Was ist frühkindliche Bildung “ – die Dissertation von Dietmar Weigel

Die Rezension zur Dissertation

„Blaue Dschungelkatzen“ – Erzählungen / eBook und Print (der Link führt zum „großen A“)

„Nix wie weg“ – Roman / Taschenbuch  (der Link führt zum „großen A“)

 In diesem Sinne: Frohes Lesen und wer Lust hat, eine Rezension zu schreiben, ist damit herzlich Willkommen.

 

Alle Bilder unterliegen dem gängigen Urheberrecht. Die Coverfotos und das Portrait wurden mir von Dietmar Weigel nur zum Zwecke dieser Veröffentlichung überlassen. 

Kategorie BeraTina Interview
Autor

berufliches - akademisches - kreatives- biografisches Schreiben Coaching - Texterstellung - Textoptimierung Kurzgeschichten und mehr... "Wolfskind" - Ein Roman nicht nur für Bad Kreuznach "Auch Schmetterlinge können sterben" - mein Liebesroman 2017 "Lesen & Lauschen - Märchenhaftes" - Märchengeschichten für Groß und Klein mit Illustrationen von Nina Decker

15 Kommentare

  1. Harald Jungblut

    Ich habe das Buch „Nix wie weg“ vor kurzem gelesen, ich war sehr davon angetan. Spannung, aufregende und faszinierende Augenblicke waren in diesem Roman nicht zu wenig. „Keine “ Langeweile war großgeschrieben und ich würde mich über weitere Spannende Abenteuer freuen.

    • BeraTina

      Herzlichen Dank für das Feedback. Den Wunsch nach mehr Abenteuern werde ich gerne an Dietmar weiterleiten. Zudem gibt es ja Anlass zu begründeter Hoffnung, hat er doch im Interview verraten, dass etwas „Neues“ bereits in Arbeit ist. Viele Grüße

  2. Ich habe Herrn Weigels Buch verschlungen! Fand es total kurzweilig, interessant und unterhaltsam geschrieben. Und für meinen Geschmack absolut ansprechend formuliert und verfasst!

    • BeraTina

      Hallo Simone, auch dir danke ich für das Feedback. Nichts freut einen Autoren mehr, als die Stimme seiner Leser*innen (wenigstens ab und zu) mal zu hören. Und auch für alle, die die Bücher von Dietmar und seinen Erzählstil noch nicht kennen, ist deine Einschätzung ganz sicher ein wertvoller Beitrag. Herzlichen Dank dafür und dass du dir die Zeit genommen hast, es hier zu schreiben.

  3. „Nichts wie weg“ beginnt wie eine Sammlung kleiner Geschichten, die dann aber schnell sich als zusammen gehörend erweisen. Als ich dies erst mal entdeckte, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es war spannend bis zum letzten Wort. Macht Lust auf mehr.

    • BeraTina

      Hallo Ingo, vielen Dank für deinen Leseeindruck zum Roman. Das macht neugierig auf „mehr“. Ich persönlich mag es immer sehr, ein Buch über persönliche Empfehlung „zu entdecken“. Viele Grüße!

  4. Ich habe „Blaue Dschungelkatzen“ von Dietmar Weigel gelesen und war begeistert. Es sind tolle Geschichten und es macht einfach Spaß zu lesen und in andere Welten einzutauchen…

    • BeraTina

      Guten Abend Tanja, wie schön, dass mit und Dank dir hier auch die Erzählungen namentlich Erwähnung und Würdigung erfahren. Die Lesung, die ich im Beitrag erwähnt habe, war zu diesem Buch. Ich kann dir also aus vollem Herzen zustimmen: Der Autor verbringt Leser und Zuhörer mit wenigen Worten umgehend in andere, exotische und manchmal fremde Welten. Danke dir für das Feedback. Herzliche Grüße

  5. Sind nicht die zickzackernden Umwege im Leben zu einem ungeahnten Ziel diejenigen, die den reichsten Erfahrungsschatz auftun, Konfrontationen mit außergewöhnlichen Möglichkeiten, mit dem Abstrusen, Absurden bieten? Und Dietmar reißt uns in seinen Geschichten unversehens und gekonnt mit Worten in ungeahnte Abgründe menschlichen Verhaltens.
    Fühlen wir uns nicht auch heute noch eine kleine Weile unsterblich beim Lesen solcher Texte?
    Herzlicher Gruß Angela

    • BeraTina

      Liebe Angela, vielen Dank für deine Gedanken. Sich unsterblich fühlen – für einen Augenblick, einen Lesemoment … eine schön formulierte Frage. Ich hoffe, dass jetzt viele Leser mit Ja geantwortet haben. viele Grüße an Dich!

  6. Doris Gries

    Mein Kommentar ist spontan. Ein wunderbares Interview, mit Empathie geschrieben. Danke. Ein Blick in Dietmars Schreiberseele. Ich bin beeindruckt. Es ist interessant, über sein Leben zu lesen. Spannend. Er nahm mich mit auf seine Reise. Dietmar gibt einiges preis. In seinen Worten klingt für mich Geheimnisvolles durch. Dietmar ist eine Bereicherung für die Gruppe. Ich freue mich auf die kommende Zeit.

    • BeraTina

      Liebe Doris, herzlichen Dank für deinen spontanen Kommentar. Fein, dass dich Text und Inhalt „mitnehmen“ konnten. Bleiben wir doch gemeinsam neugierig und gespannt, mit welchen weiteren Texten Dietmar uns zukünftig erfreuen und überraschen wird. Viele Grüße

  7. Andrea Schumann

    Steckt nicht in jedem von uns die Sensucht nach der großen Freiheit? Nix wie weg – auf und davon. Zu blöde nur, dass man sich selber immer mitnimmt, auch wenn man allzu versucht ist, vor sich selbst zu fliehen. Es ist ein großes Vergnügen, mit Dietmar in die Welt der Auseinandersetzung einzutauchen, sich den Widersprüchen zu stellen, und einen Blick in die möglichen Abgründe des Selbst zu wagen! Ich schätze an Dietmar genau das: dass er sich nicht mit dem zufrieden gibt, was er sieht, sondern verstehen oder zumindestens entdecken möchte, was dahinter steckt! Genau das macht mich neugierig auf sein neues Buch!

    • BeraTina

      Hallo Andrea, das ist ein sehr interessanter Aspekt- dieses „sich selber mitnehmen“ – unter dem du die Geschichten von Dietmar betrachtest. Ich habe den Lese-Eindruck, dass ihr da schon die ein oder andere weiterführende Diskussion geführt haben könntet 🙂 . Vielen Dank für deinen Kommentar hier und herzliche Grüße

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